Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Zirkonzahn Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Mittwoch, 3. September 2008, 20:17

Eigenfriktion der Käppchen

Wir haben gerade das Problem das die Kronen etwas zu locker sind....... X(

Was gibt es da für Möglichkeiten ? und bringt der Friktionstaster wirklich was ?

2

Donnerstag, 4. September 2008, 11:03

RE: Eigenfriktion der Käppchen

Wir haben gerade das Problem das die Kronen etwas zu locker sind....... X(

Was gibt es da für Möglichkeiten ? und bringt der Friktionstaster wirklich was ?





Hallo,

vielleicht könnt ihr das Problem etwas genauer beschreiben. Käppchen schon immer zu locker oder erst in letzter Zeit ? Bei allen Technikern oder nur vereinzelt ?

Mal ein paar allgemeine Gedanken zum Thema:

Das System ist so ausgelegt, dass 25-30 µ Differenz zwischen Taster und Fräser bestehen, somit ist "der Distanzlack schon eingebaut". Wenn also das Kustokäppchen noch "Friktion" hat, dann kann die fertige Krone somit keine mehr haben.

Häufig wird das von Zahnärzten bemängelt, die das von den Metallkronen anders gewohnt sind.

Bitte auch bedenken, daß die Passung von der Tagesform des Fräsenden abhängig sein kann, die Fräser/Taster einen Schlag haben können, vor allem die Taster und auch die Spannzangen regelmäßig gereinigt werden sollten.

Habe selbst eine Mitarbeiterin, die gerne mal eher "zu locker" fräst. Gestern habe ich sie beim Fräsen von 2 Einzelkäppchen auf Metallabutments mit entsprechenden Rotationssicherungsflächen zu "umsichtigem" Fräsen motiviert -Ergebnis, die Käppchen sind zu eng, beim letzen Mal waren sie zu weit. Da ich alles andere ausschließen kann,war hier eben der "Faktor Mensch" Hauptursache. :D

Wenn alles Genannte auszuschließen bzw. top ist, dann kann der Friktionstaster durchaus hilfreich sein, aber hier die Arbeitsanleitung beachten. Und bitte bei allem Passungsfetischismus daran denken, dass auch irgendwo noch Patz für Befestigungsmaterial sein sollte. ;)

Gruß Wolly
Happy CADCAM !

;)Wolly

3

Sonntag, 9. November 2008, 17:19

Friktionstaster

Hallo,

wir haben auch das Problem das wir uns (in manchen Fällen) die Kronen etwas enger wünschen.
Aber wenn das System so ausgelegt ist, dass 25-30 µ Differenz zwischen Taster und Fräser besteht, dann geht das eben nicht.
Aber wie viel µ Differenz haben dann Friktionstaster / Fräser beziehungsweise Abutmenttaster / Fräser?
Steht das eigentlich irgendwo? :huh:

Viele Grüße Deutschzahn

4

Dienstag, 11. November 2008, 20:36

@Deutschzahn

...was bedeutet in manchen Fällen ? Bei manchen Kunden, manchen Technikern oder manchen Präparationen. Genaue µ-Zahl bei F-Taster weiß ich leider nicht, aber "deutlich enger" auf jeden Fall. Manchmal ist es auch eine Überlegung wert, Spannzangen zu reinigen und ggf. Fräser und Taster zu erneuern, aber Probieren geht über Studieren.

Noch ein Tipp: im Fall "manche Kunden" könnt íhr mal versuchen, den Zahnkranz aus "FRAME-Material" zu machen. Im Gegensatz zum Gips ist bei PU-Material eher mit einem Schwund als mit Expansion zu rechnen. Kronen, die darauf modelliert wurden, weisen auf dem Kontrollmodell aus Gips eher friktionsähnliche Passung auf.

Aber alles in allem bleibt für mich der "Faktor Mensch" abseits ausgeleiherter Spannzangen und verbogener Taster/Fräser (z.B.1 XXL) der wesentliche Apsekt bzgl. der Passung beim Kopierfräsen. Häufig wird die Passung am Schluß mit den 1ern verschlimmbessert!

Viel Erfolg!

Wolly
Happy CADCAM !

;)Wolly

5

Sonntag, 8. Februar 2009, 19:02

Abutmentpassung

Hallo Fräsgemeinde,

mir waren nur die Käppchen auf Implantatabutments zu locker.
Nach einigem Experimentieren habe ich zu meiner persönlichen Heldenlösung gefunden, die ich euch gerne zum Ausprobieren beschreiben werde.
Also: vor dem Fräsen trage ich im fertigen Käppchen unter dem Mikroskop mit einer Nervnadel gezielt Lichthärtenden Kleber/Glue auf.
Das heißt, ich verstärke nur die Abgeformte Sicherungsrille und auf der gegenüberliegenden Seite eine kleine Fläche, aber immer nur an Stellen die man auch gut wieder einschleifen kann. Also aufpassen, dass der Kleber nicht in irgendwelche Kannten läuft.

Dann fräse ich ganz normal.
Nach dem Sintern klemmt das Käppchen beim Aufpassen etwas aber Metallabutments zeichnen ja wunderbar die Störstellen auf dem Zirkon ab. (Zirkonabutments bemale ich mit einem wasserfesten Stift.) Das Ergebnis: die Zirkon Käppchen passen bombig, nix wackelt und trotzdem ist noch genug Platz für Befestigungsmaterial.
Auch wenn sich jetzt bei so manchem die Nackenhaare sträuben werden, bei mir funktioniert es! :thumbup:

Grüße deutschzahn

6

Dienstag, 10. Februar 2009, 09:50

Hallo Deutschzahn,

"Dein Weg" klingt ziemlich abenteuerlich, aber was zählt, ist letztlich ja nur der Erfolg :)
Happy CADCAM !

;)Wolly