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Wednesday, October 9th 2013, 11:26am

Zirkon- Geschiebearbeit

Hallo zusammen,



ich muss heute das erste mal ein Geschiebearbeit aus Zirkon anfertigen, gibt es bestimmte Fräser die ihr für das Interlock empfehlen könnt?

Das muss ich ja vor dem sintern schon provisorisch einarbeite, wird bestimmt ein Spaß...Freihändig und dann noch parallel..Daumen hoch.

Hoffentlich kommt bald ein Update so das man das Interlock gleich fräsen kann..oder hab ich was verpasst?



liebe Grüße

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Wednesday, October 9th 2013, 2:27pm

Hallo,
wenn du die Krone, an die später das Interlock+ Geschiebe ran soll, als Primärteleskop deklarierst, kannst du die gesamte Umlaufraste parallel angeben und den Rest vollanatomisch. Das funktioniert mit ein wenig rumprobieren sehr gut...

Für das Interlock einfach ein paar mehr Kontrollpunkte setzen, so ähnlich wie für den Rotationsschutz bei Abutments. Im gesinterten zustand Nachfräsen wirst du aber trotzdem müssen... ich kann dafür die kleinsten Zirkonteleskopfräser von Komet Empfehlen, für das Geschiebe als auch für Umlaufraste + "Interlock".

Ein richtiges Interlock bohren geht bei Zirkon eh nicht ;)

grüße
Stefan

3

Thursday, October 10th 2013, 2:18pm


4

Thursday, October 10th 2013, 2:47pm

Hast Du da keine Sorge, dass der dünne Steg bricht?

5

Thursday, October 10th 2013, 3:12pm

Der bricht..irgendwann...unter Garantie!!

6

Thursday, October 10th 2013, 3:14pm

ich hab keine Erfahrungswerte, hab sowas ähnliches in der GAllerie gesehen. Was für ein Geschiebe würdet ihr ansetzen?

7

Thursday, October 10th 2013, 3:47pm

http://www.zirkonzahn.com/de/galerien/ku…mar-siegele#top

das sind die doch oder sehe ich das falsch?
was ich sowieso nicht verstehe, wenn ich das Material eingebe, in dem Fall Zirkon, zeigt er mir keine Geschiebeelemete an, nur bei Wachs.
Aber laut Zirkonzahn kann mann Geschiebearbeiten auch aus Zirkon anfertigen?

8

Thursday, October 10th 2013, 4:18pm

Ich mach da immer Vario soft mit schubverteiler , den schubverteiler halt ohne funktion nur damits dicker ist weiter reinsetzen.

Edit:
Die erste Klammzahn(geschiebe) haben wir vor ca 1-11/2 Jahr gemacht, und da is eigentlich noch alles ganz.

Bsp:
Patrick has attached the following file:
  • GSCH.jpg (102.86 kB - 60 times downloaded - latest: Apr 28th 2017, 7:47am)
Wenn was nicht geht, so lang umadum schei*en bis es geht 8)

This post has been edited 1 times, last edit by "Patrick" (Oct 10th 2013, 4:31pm)


9

Friday, October 11th 2013, 9:28am

ist genau so dünn wie bei mir..verstehe ich grad nicht ?( ?( ?(

10

Friday, October 11th 2013, 10:20am

Also,ich würd ja zum altbewährten Metall greifen in solchen Fällen.Alleine wegen Haltbarkeit/Garantie.Wenn man schon Zweifel hat.....
Nicht alles ist mit Zirkon zu lösen.Es hat auch seine Grenzen und wirds auch immer haben.

11

Friday, October 11th 2013, 11:04am

hab grad mit Zirkonzahn telefoniert, haben mir davon abgeraten..ich hab die Sache ja auch hinterfragt, aber warum wird sowas angepriesen?

12

Friday, October 11th 2013, 11:16am

naja..anpreisen ist ja richtig..sie sagen aber nicht, dass du es in Zr machen sollst..bzw kannst..könntest ja auch in Kunststoff oder Wachs fräsen und die Arbeit inMetall machen wollen..als Bsp^^

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Friday, October 11th 2013, 11:25am

ich habe mehrere Bilder gesehen wo die Arbeiten aus Zirkon sind!!! Warum macht man sowas, nur um es sich ins Regal zu stellen oder zu zeigen wie toll man ist? Wenn das bei einem Patienten nicht anwendbar ist gehört das auch nicht auf Bildern gezeigt. Das könnte ich höchstens jemanden verkaufen der nicht kaut sondern nur schluckt...und abends muss das ding natürlich raus.
Ärgert mich grad total....da fällt mir direkt Mikrowelle und Airbrush ein, geht ein bisschen in die gleiche Richtung.

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Friday, October 11th 2013, 12:13pm

Theorie ist das eine.....dazu gehören auch die schönen Show-Modelle.
Viel müssen die Arbeiten auf den Modellen nicht leisten bei einer "Staubschicht-Belastung".
Doch die Praxis.....
Kann Dein Ärger nachvollziehen.
Sehe es nicht als eine Entäuschung.Es hat sein Gutes....
Bessere Variante ist wie Cad-Cammer schon beschrieben hat.
Ohne Zweifel.

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Friday, October 11th 2013, 1:29pm

"Danke-Button" ;)

16

Tuesday, January 20th 2015, 3:46pm

Hi,

mal wieder auffrischen hier! Auf mich kommt jetzt wohl auch eine Geschiebearbeit aus Zirkon zu. Habt ihr jetzt schon welche gefräst? Welches Geschiebe hab ihr genommen und hält das ganze bis jetzt?

Lg Rio


:thumbsup: :thumbup: :whistling:

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Wednesday, January 21st 2015, 1:37pm

Also, ich würde es nach wie vor aus Metall herstellen!

Mit der Metallspindel haben wir bislang gute Erfahrungen gemacht. Kronen, Brücken passen perfekt! Und das Gefühl, beim Gummieren nach dem Glanzbrand , auf Lunker zu warten und keine zu finden- unbezahlbar 8)

Leider haben wir bislang keine Geschiebeareit hergestellt, aber Primärteleskope!

Nochmals- ich rate Dir dringend davon ab, so etwas wie eine Geschiebearbeit aus Zirkon herzustellen! Bei uns sind auch schon massive Prettau Brücken auf Implantaten gebrochen, obwohl der Querschnitt bei gefühlten 1km² bestand!! Zirkon hat halt eine sehr geringe Bruchdehnunsgrenze.

VG

Dirk

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Sunday, January 25th 2015, 5:16pm

Nur Mut.
Vario soft normal geht wenn hoch genug. Es ist aber ganz schön pfriemelig das (Teil)Teleskop für den Schubverteiler zu konstruieren.
es ist dann schön wenn man ein Teil des Zahnes anatomisch lassen kann und nur noch nen Glanzbrand braucht. Es kann auch klappen beim nesten alles bei 0 Grad zu lassen, dann kann es gehen den ganzen Blank vorm raustrennen auf ner gewöhnlichen Parallelfräse nachzubearbeiten.
Das endständige Teilteleskop ist leider nicht für Verblendungen zu reduzieren.
Die Idee ,(wirklich ,weil das Programm es will) aus Wachs zu fräsen und dann zu gießen geht nicht besonders gut und ist irgendwie auch technischer Overkill.
Eine Metallspindel hab ich noch nicht---- da bleibt aber immer noch das Problem mit der Konstruktion von gefrästem Lager , Interlock und anatomisch reduzierter Verblendfläche.
Ach ja, beim Gebrauch wird natürlich das Zirkon durch Metallabrieb dunkel !

19

Monday, March 27th 2017, 12:45pm

Fräst Ihr Geschiebearbeiten in Kunststoff oder in Wachs zum abgiessen?
Hatte eine 6-gliedrige Brücke (33-43,6 Stümpfe) in Burnout gefrässt,passte aber gar nicht.Hab den Verdacht das sich der Kunsstoff in den Bereich der Verbinder doch zu stark erhitzt.Verblendbrücken sind ja doch sehr grazil immer.Soweit meine Theorie.
Musste halt 2x trennen.Wurde dann von Fremdlabor in Chrom gegossen und schaukelte total.Mit Flamme gegossen!
Bekommt Ihr es in Chrom spannungsfrei gegossen?Oder doch besser in Gold?
Wie macht Ihr das so und wie sind die Erfahrungen?

20

Wednesday, March 29th 2017, 2:05pm

Nochmal in Wachs gefräst und ebenfalls schrott.Scheint sich auch zu verziehen.
Ein Fräszentrum hat das STL uns dann gefräst in metall.Hat super gepasst.
Theorie für mich bestätigt.
Nächste Frage.
An dem Geschiebe kann man ja nix frei formen,klar.
Was macht Ihr denn, wenn der Kieferkamm so "abschüssig" bzw.die Papile so hoch ist.In der einen Variante hängt das Geschiebe in der Luft und in der anderen hat der Verbinder nur 2mm an Höhe,wenn er aufliegen soll.
Wie löst Ihr das?

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