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1

Freitag, 27. April 2012, 11:24

Randerkennung bei Präparationen

hallo cad-camers

mich würde interessieren wie ihr es so haltet mit dem festlegen der Präp-Grenzen. Ich hab da immer noch das Problem das mir der Rand zum Teil zu kurz gerät und zwar weil es virtuell einfach nicht erkennbar ist wo er verläuft. Alles einfach länger machen erscheint mir auch keine gute Lösung. Wie beschleift ihr zum Bsp. die Stümpfe? Gibts da irgend einen Trick damit die Prap-Grenze deutlicher erkennbar zu machen ? Passung der Arbeiten ist sonst wirklich super, schade nur um die Details.

nobody is perfect

Merci, martin :)

2

Freitag, 27. April 2012, 12:00

Bei uns ist er auch immer zu kurz, wenn wir ihn nicht nachkorrigieren, aber das kann, denke ich, verschiedene Ursachen haben..z.B. zu "unscharf" frei gelegt, zu "hohlkehlig" frei gelegt, Gipsart, Kamera im Scanner verstellt (passiert eigentl. nicht, aber nix ist unmöglich ;) )....

Wir handhaben es so, dass wir den Rand immer um 0,06 nach unten versetzen und dann nur nochmal ganz leicht einzelne Stellen nachkorrigieren.

Dann passt er, bei uns zumidest, immer sehr sehr gut.

Grüße aus Wittenbrg ;)

3

Freitag, 27. April 2012, 13:46

Bisher habe ich positive Ergebnisse mit folgender Technik gehabt:

1.deutliche Hohlkehlpräp.die ohne Zweifel eine klare Linie ergibt! Aber nicht zu "hohlkehlig",richtig.
2.beim Scannen volle Leistung Mesh-Referenz-Punkte (++) Es gibt einen klaren Unterschied bei halber Einstellung(Rand ist viel abgerundeter!)
Automatische Erkennung funzt auch viel besser.Muss nur noch wenige Punkte korrigieren.Ohne Korrektion weniger Punkte gehts gar nicht!
3.Nach Linienerkennung Licht so einstellen das es von oben kommt und nicht aus Technikersicht.Gibts auch einen deutlichen Unterschied!!!
Dann Stumpf von leicht oben, bzw.auf den Stumpf leicht herabschauen, betrachten und Punkte korrigieren.
Versetzen des Randes machen wir gar nicht,weil bisher alles gut ging.

Zu dem Thema hätte ich auch mal eine Frage an alle,die schon seit Monaten bei mir im Kopf schwirrt.
Das Problem das ich bezüglich der Passung sehe, ist eindeutig für mich der Kronenrand.Meine Paras funzen tadellos nur muss, meines achtens, immer direkt am Rand die feine Kante entschärft werden.Nicht die ganze,natürlich nur dort wo man ein Frühkontakt hat.Wenn ich mir nun den Kronenboden in der Software,in dem Schritt Parameter anschaue, sehe ich das der Rand durchdringt!Dann ist es doch logisch das ich diese feine Kante,wenn nötig,wegschleifen muss,oder?
Eigentlich für nen Techniker ein NoGo!Wenn ich mich so an die Guss-und Presstechnik und überhaupt erinner.
Also,liege ich richtig oder liege ich falsch?
Wie seht Ihr das?

Gruss Alexo.

4

Freitag, 27. April 2012, 14:49

beim Scannen volle Leistung Mesh-Referenz-Punkte (++) Es gibt einen klaren Unterschied bei halber Einstellung(Rand ist viel abgerundeter!)


Was meinst du damit ?(

5

Freitag, 27. April 2012, 16:20

Ich meinte beim "Fotoshooting" siehe angehangenes Foto!
Unten links kannst Du den Regler auf volle Leistung einstellen (grüner Balken)
Ich schiesse immer nochmal mit dieser Einstellung von allen 4 Seiten ein Foto.Macht auch Sinn beim matchen,ist viel genauer.

Bestimmt nix neues was ich Euch erzähle,aber vielleicht hilft`s den einen oder anderen Anfänger.
»alexo« hat folgende Datei angehängt:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »alexo« (27. April 2012, 16:26)


6

Freitag, 27. April 2012, 17:18

Generell sollte die "Randprobleme" dem Support bzw. Willi mitgeteilt werden. Es gibt Unterschiede in den Scanstrategien je nach Auswahl Quick oder Single/Multitooth ( hier wird bei Auswahl von Stümpfen übrigens immer mit max. Auflösung, besser gesagt mit mehr Punkten im Gitter gescannt!) etc. und in der Entwicklung wird immer ein Weg zwischen Qualität und Schnelligkeit gesucht. Wenn ihr nach Update Veränderungen/Verschlechterungen bemerkt - UNBEDINGT MITTEILEN!

Ich mache mit nem 23er Rosenbohrer eine leichte Hohlkehle zur Definition der Präp. mit Dentona Esthetik Base Gold.

Die Trappertricks mit verlängern klingen sehr diabolisch :D und sollten nicht die Regeln sein, aber wenn es hilft ??? Aber die Präpgrenze ist schon ein elementarer Beitrag zur Passung. Habe eben erst mit einer Kollegin telefoniert, die mir sagte, dass alle in ihrem Labor die Randpassung per Kopierfräsung besser hinbekommen als mit der Maschine bei eben solchen Stümpfen wie von Martin beschrieben, also wo die Grenze nicht eindeutig erkennbar ist. Ich war/bin deshalb jetzt etwas vor den Kopf gestoßen, wenn ich jetzt hier von ähnlichen Problemen lese, wo doch sonst alles super passt und ich für meinen Teil bisher! sehr zufrieden bin, will sagen meistens genügt der Automatikmodus und ggf. korrigiere ich minimal manuell nach...
Ich habe dazu geraten, das mit dem Support mal abzuklären, inwieweit habt ihr das dort schon besprochen und mit wem ???

Welche Scanversion habt ihr? Wo steht die Laserlinie beim Scan (Stumpfmitte ?).

Nachtrag: wenn der Rand zirkulär zu kurz erscheint stellt sich die Frage, ob die gesamte Krone "unten" ist.Bei Zementspalt weniger 0,055 - 0,06 habe ich das bei "diffusen" Stümpfen schon festgestellt und nebenbei, welcher Zement ist dünner als 50 µ ??????????????
Happy CADCAM !

;)Wolly

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Wolly« (27. April 2012, 17:41)


7

Freitag, 27. April 2012, 18:01

Danke erst mal für die tips.

Die Passung ist bis auf einzelne Ausnahmen immer super. Das ist mit ein Grund weshalb ich mir die 5-Tec gekauft habe. Mein Problem ist die Präp-Grenze auf dem gescannten Stumpf genau definieren zu können. Wenn du da daneben liegst erkennst man's erst wenn's zu spät ist d.h. Arbeit noch mal fräsen :wacko:
Wenn ich unter dem Mikroskop eine Präp-Grenze anschaue seh ich sie 100%, hingegen auf dem Bildschirm kann ich mir niemals so sicher sein weil je mehr ich es vergrössere desto runder wird das Ganze.
Werde mal weiter pröbeln mit unterschiedlichen Randschleifstrategien. Ich habe ja noch keine Hundert Arbeiten gemacht und werde wohl noch mit zunehmender Erfahrung sozusagen an der Aufgabe wachsen :)

Schönes Wochenende, Martin

8

Freitag, 27. April 2012, 18:59

Hallo Martin, die Darstellung der Präp am PC ist nicht mit der vom Mikroskop vergleichbar - das liegt an der Auflösung der "Stumpfgrafik", die eben momentan eher suboptimal ist. D.h. was du am Schirm siehst ist weniger , als die Informationen die gespeichert werden. Selbst wenn die Kanten im Bild eher rund erscheinen, so fräst die Maschine doch sehr klare Kanten, entsprechend der verwendeten Fräsen, also hat sie mehr Information als du siehst. Das wäre anders, wenn der Stumpf in Realtime dargestellt würde. Ich hoffe ich konnte es einigermaßen verständlich erklären. Der Automatikmodus zu Präperkennung ist ziemlich zuverlässig und die manuelle Korrektur verschlimmbessert manchmal eher.....aber wenn die Präpgrenze schon behandler-/anwenderseits "schwach" definiert ist, kann es die Software auch nicht richten :)
Schönes Wochenende!
Happy CADCAM !

;)Wolly

Wolfgang

unregistriert

9

Mittwoch, 2. Mai 2012, 15:48

Hallo,

@alexo:
1000 Dank für den Tipp mit der Auflösungseinstellung! Kannte ich noch nicht...

Was die Präpgrenze angeht, stehe ich teilweise durchaus auch mit Kristallkugel und spezieller (virtueller) Lampe da.

Falls jemand von Zirkonzahn mitliest: Wäre es evtl. sinnvoll, das Scanprogramm mal so weiterzuentwickeln, dass man den Präpgrenzenbereich bereits beim Scannen vordefinieren kann? Dann könnte der Scanner selbst noch benötigte Fotos nachschießen...

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