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1

Montag, 13. Juni 2011, 11:59

Passung von grosspannigen Brücken auf Implantaten!

Ein Hallo erstmal an alle CAD-CAM'er!

Danke schön schon mal an alle User die hier im Forum so fleissig geschreiben haben.Die Infos haben mir sehr geholfen. :thumbup:
Leider habe ich nicht die Zeit mich regelmässig zu beteiligen werde es aber in Zukunft versuchen.
Mit dem Cad-Cam sind wir sehr zufrieden da es jetzt perfekt funktioniert!!!(ausser...!)
Der Support ist hervorragend.Kompetenz die seines gleichen sucht.Bin also ein ZZ-infizierter aus Überzeugung.
Weshalb ich mich hier nun melde ist,weil ich ein Problem mit grossen Arbeiten habe.
Das waren z.B. 14'er (8-10 Implantaten) oder auf kleinen Stegen.
Die Passungen mussten immer "aufgekämpft" werden. :wacko:
Nun bräuchte ich mal eine Resonanz von denjenigen die ebenfalls solche Versorgungen schon gemacht haben.Wie sind Eure Erfahrungen? Welche Tipps könnt Ihr mir geben?
Was ist wichtig bzw.Voraussetzung für eine gute passive Passung?
Wenn ich mir die Bildergalerie von grossen Arbeiten auf der Homepage so anschaue habe ich das Gefühl das ich der einzige mit diesen Problemen in der ZZ-Welt bin. ;(
Und kann jemand behaupten 10 komplette (14'er) Kiefer auf 8-10 Implantaten herzustellen, die sofort passen,ohne sie 3 Stunden "aufzukämpfen"?
Also,was ich gerne objektiv herausfinden möchte ist,bin ich es mit meinem Unwissen oder die lineare schrumpfung des Zirkones? ?(

Über jegliche Art von Antwort wäre ich sehr dankbar, dann könnte ich mich vielleicht von meinen Selbstzweifeln befreien. ;)

Wünsche Euch noch ein Happy-CAD-Cam-Day!

2

Montag, 13. Juni 2011, 19:31

Hallo Alexo, zugegeben hat mich dein Beitrag erstaunt, da genau die Passung für mich das erfreuliche Erlebnis war und ist. Meine Brücke "Prettau mit Gingiva" hier an anderer Stelle habe ich zunächst in PMMA, dann in Zr gefräst und jeweils am Modell als auch in Situ ohne Aufpassarbeiten hinbekommen. Was sich seit Update geändert hat, ist die Frässtrategie und damit hat die Einbschubrichtung und deren Festlegung einen höheren Stellenwert erhalten, so habe ich das in einem Gepsräch mit Willi in Erinnerung.Stellt sich die Frage, ob bei Dir "nur " Zr schlecht passt, oder auch PMMA? Vielleicht kannst Du dazu noch was sagen und welcher Art Deine Aufpassarbeiten sind ? Es gibt ja auch einige einstellbare Parameter,insofern ist sicher eine pauschale Antwort relativ schwierig. Fräst Du "fein" oder "superfein".... etc.

Mich hat das System bisher immer durch die Passung von der Einzelkrone bis zur 16er (!) auf 9 Stümpfen begeistert. Ich hatte Passprobleme bei Einzelkrone auf Straumann Abutmente RN gerade, es war aber zu "locker" da wohl zuviel Scanspray verwendet wurde und bei einer 3 gliedrigen Brücke mit Divergenz , weil ich gemäß "vor update Frassträtegie" die Einschubrichtung für "gemeinsamen Einschub" festgelegt hatte und das jetzt für den "Ausreißer" wohl separat bestimmt werden muss. Danach hat sie sofort gepasst?!?

Ich weiss nun nicht, inwieweit Du Dein Problem schon mit dem Super*****Support erörtert hast, aber ggf. könntest Du denen auch Deine Daten mal schicken und die es einfach fräsen lassen, falls das Problem "unlösbar" erscheint, nichts/niemand ist unfehlbar, auch an der Maschine kann mal was "quer" laufen. Melde Dich!
Happy CADCAM !

;)Wolly

3

Dienstag, 14. Juni 2011, 10:31

Wir hatten anfangs auch Probleme mit "zu locker" oder eben "zu fest" auf Implantaten...ich habe ein wenig an den Einstellungen rum gespielt und "für mich die besten Werte" gefunden. Ich habe den Zementspalt auf 0,02 und den Start vom Zementspalt auf 1mm gesetzt...seit dem passt alles zu 99%...ein ganz klein wenig muss ich dann noch ausschleifen..aber das sind nicht mal 2 Minuten...

Grüße aus Wittenberg

4

Dienstag, 14. Juni 2011, 13:18

Hallo Wolly!

Danke schön schon mal für Deine Antwort.

Über die Ergebnisse die wir bisher mit kleinen Brücken auf Implantaten hatten Kann ich auch nichts sagen.Alles perfekt!Aber bei den grossen halt....!!!
Ich hab mir jetzt erstmal das neue Update geben lassen und werde mal schauen.

Ich möchte Dich aber nochmal bezüglich des Sinterfusses fragen,wie dünn Du den gestaltest bzw.was Du denkst was unbedingt nötig ist?
Vielleicht kannst Du mir mal ein paar Stichworte geben.
Auch Schritte welche für Dich wichtig sind um ein gutes Ergebnis zu haben.
Ich kann Dir mal meine geben:

-Wöchentlich Scanner und Fräsgerät kalibrieren
-Laser mittig auf Scan-Objekt
-Parameter sind super,keine Probleme (Da die Implantate einzeln eingesetzt perfekt passen,nicht zu klein und nicht zu gross, muss ich von einem Verzug ausgehen!)
-Einschubrichtung finden (hatte ich auch sehr wenig Probleme bisher!)
-jetzt kommt der entscheidene Punkt: Die Verbinder zum Sinterfuss sind 2mm und auf gleicher Ebene so das der Sinterfuss so dünn wie möglich ist, wie ZZ sagt.
Die Stärke ist dann bei 5 mm nach dem Sinterbrand.Da die Software den Fuss gestaltet gehe ich davon aus dass ich nichts mehr modifizieren muss!.Frage:wie sieht Deiner aus?

Was ich noch ändern werde:

-für grosse Arbeiten neue Fräsen verwenden

Andere Frage nochmal,hast Du auch schon mal eine direkt verschraubte Implantat-Brücke mit dem Cad-Cam ,aus Zr, hergestellt.Frage mich ob das funktioniert!

Ach ja,PMMA haben wir auch schon gefräst.Auch grosse Arbeiten.
Wenn es aber nun klein geschrumpfte Wax-Up´s sind, sprich Brúcken die dann in Metall gegossen werden für Langzeit-KS-Provi.,haben sie geschaukelt.
Die ungeschrumpften wiederum waren perfekt.

Soviel erstmal zu meinen Erfahrungen.Ich berichte Euch dann neues sobald ich kann.

Schöne Grüsse und noch einen erfolgreichen.....! :thumbsup:

5

Dienstag, 14. Juni 2011, 19:10

Hallo Alexo,

"Ich möchte Dich aber nochmal bezüglich des Sinterfusses fragen,wie dünn Du den gestaltest bzw.was Du denkst was unbedingt nötig ist?
Vielleicht kannst Du mir mal ein paar Stichworte geben"


Den Sinterfuss dünne ich wie zu Kopierfräszeiten meist noch zusätzlich zur Maschine etwas aus, 2mm Verbinder bei jeder 2 Krone und mehr sonst auch nicht, aber ich denke nicht ,dass hier dein Problem liegt.

Wenn es aber nun klein geschrumpfte Wax-Up´s sind, sprich Brúcken die dann in Metall gegossen werden für Langzeit-KS-Provi.,haben sie geschaukelt.
Die ungeschrumpften wiederum waren perfekt.


Kannst Du das bitte nochmals erklären !

Worin liegt denn die Aufpassarbeit bzw. Unpassung, die 3 Stunden aufgekämpft werden muss??? und wie passt ein und dieselbe Arbeit in PMMA statt in ZR gefräst ?? Hast du die großen Brücken "gekippt", um sie im Blank unterzubringen ? Schrumpfung ist sicher immer richtig hinterlegt? Sintern mit Programm 5 bei Prettau oder 1 bei Transzluzent?

Andere Frage nochmal,hast Du auch schon mal eine direkt verschraubte Implantat-Brücke mit dem Cad-Cam ,aus Zr, hergestellt.Frage mich ob das funktioniert! Nein! Ich habe bisher nur festsitzende oder prov. zementierte zirkuläre Arbeiten hergestellt. Aufrüstung in Sachen Software habe ich für August vor, nach einem B Kurs und "Vertiefungsaufenthalt" :thumbup: in Bruneck. In der Vergangenheit gab es noch keine Scankörper für Straumann und Camlog und andere Systeme werden bei mir nicht nachgefragt..
Happy CADCAM !

;)Wolly

6

Dienstag, 14. Juni 2011, 23:32

Hallo Wolly!

Zum Thema PMMA nochmal,was ich sagen wollte:

Wenn wir Langzeit-Provi`s machen scanne ich das Wax Up ein,welches vorher per Hand modelliert wurde und lasse es dann um 1,5 mm schrumpfen.
Dann fräse ich die reduzierte Brücke in PMMA, die dann in Metall gegossen wird.Diese reduzierte Brücke in PMMA ist dann graziler gegenüber einer Vollanatomischen Brücke,so das sie wahrscheinlich durch die Erwärmung der Fräsen ein Verzug hat.So meine Theorie!
Dann muß ich sie trennen und wieder mit Pattern verbinden.Ist ja auch kein Problem,kostet ja nicht die Welt!
Wollte auch nur sagen das es bisher nicht funktioniert hat!

Zum Thema Zr:

Die Aufpassarbeit ist, den Verzug auszugleichen (sprich in den Kronen,an den Rändern oder auch an den Abutments bzw.Stegen zu schleifen),so daß die Brücke später passiv auf allen Abutments gleichmäßig aufliegt.Bedeutet für mich aus ******* bonbon's zu machen.Sorry, ist halt auchHandwerk ,oder nicht!!!
Erinnert mich sehr an die NEM-Zeiten wo man gehofft hat einen 14'er auf 10 Implantaten spannungsfrei gießen zu können.
Da hatte man auch soviel Schweißperlen auf der Stirn!

Bezüglich der Passungen zwischen PMMA und Zr kann man denke ich keine vergleiche machen.Sind für mich 2 paar Schuhe.Vielleicht hab ich Dich ja auch mißverstanden! Verbesser mich bitte wenn etwas nicht korrekt ist bzw.ich nix verstanden habe.Kein Problem!

Zum Thema Nesting:

Ja,die großen Arbeiten mußte ich teils auch kippen.Waren dann aber auch garantiert so positioniert das sie weniger als 33 Grad Winkel hatten.
Wie gesagt Stege oder Abutments paßten für sich, wie die faust aufs Auge!
Auch die Schrumpfung wir immer richtig hinterlegt.Ich kontrolliere alles doppelt.
Bin zwar auch nur ein Mensch aber die Maschine bzw. die Materialien werden ja auch nur von Menschenhand gefertigt!!!!
Gesintert haben wir auch schon beides.Prettau 5 und Translucent 1.

Nun,ich will Dich gar nicht so sehr damit beschäftigen.Hätte ja sein können jemanden zu treffen der die gleichen Probleme hat.War ein Versuch wert.

Ich werde auf jedenfall weiter forschen und berichten.

Auf jedenfall wünsche ich Dir schon mal,in Bruneck ,viel Erfolg und vor allen Dingen viel Spaß.
Wäre echt nett und eine große Hilfe wenn Du mein Problemchen im
Hinterkopf behalten könntest,falls Du noch von ZZ irgendwelche Infos
bekommen solltest die dieses Thema betreffen.


Ich werde übrigens im September dort vorbeischneien und probieren der Sache auf dem Grund zu gehen, wo meine Fehler liegen.

Bis die Tage,
Ciao

7

Mittwoch, 15. Juni 2011, 20:36

Hallo Alexo,

jetzt bin ich schon etwas überrascht! Deine Vorgehensweise mit den Provisorien meine ich.

PMMA ist m.E. nicht rückstandslos ausbrennbar :?: :S , eine Verzug beim Fräsen, wir reden vom Basic PMMA, zu Premium kann ich (noch) nichs sagen, halte ich für sehr unwahrscheinlich. Ich mache bei den zirkulären Arbeiten meist ein Gerüst/Provi aus BASIC -dann Einprobe- und wenn alles passt, wird diese Arbeit einfach nochmals in ZR gefräst. PMMA verbleibt beim Patient, ggf. gibt es einen Alginatabdruck als "neues"Situ, oder das PMMA Gerüst kommt zurück und wird als Situscan verwendet. Aber nachdem ich mittlerweile nach Modellherstellung eine zusätzliche Kontrollbissnahme mittels Bisscheck aus der nach Präp abgelieferten Bissnahme eingeführt habe und erst danach scanne etc. gibt es quasi diesbezüglich keine Probleme mehr und die Patienten werden für die zusätzliche "Biss_Sitzung" bereits nach 1 Woche mit einem "ziemlich guten " Provi entschädigt, das mir wiederum Luft/Zeit zur Herstellung der endgültigen Arbeit gibt ;)

Wenn ich bei dieser Vorgehensweise mit Problemen gemäß deiner Schilderung zu kämpfen hätte, hätte ich wahrscheinlich das System zurückgegeben!!! Ganz ehrlich und ohne Schönmalerei,bei mir passen die zirkulären PMMA Gerüste genau so wie die anschließenden ZR Gerüste. Maximal 15- 30 Minuten je nach Anzahl Pfeiler , Verbinder etc. verbringe ich mit "aufpasssen", will sagen prüfen,versäubern, glätten etc. Vielleicht habe ich bei meinen 10 Zirkulären seit CADCAM nur Glück gehabt??????

Ich bin wirklich sehr gespannt, ob sich eine Erklärung für Dein Poblem ergibt, da ich mir ziemlích sicher bin, dass die Mehrzahl der Anwender die beschriebenen Probleme und langen Aufpasssessions nicht hat.

Wenn die Präzision von 5 TEC bei den großen Arbeiten nicht mehr hergäbe als die ehemalige "NEM _Tele_Passung", dann wäre das eine Bankrotterklärung für CADCAM und das würde Zirkonzahn, sprich Enrico, garantiert nicht auf sich sitzen lassen!!!!

Hast Du denn mit dem Support schon alles durchgesprochen, oder passiert das erst im September?

Bin Gespannt!
Happy CADCAM !

;)Wolly

8

Donnerstag, 16. Juni 2011, 00:38

Hallo Wolly!

Da siehst Du mal mit welchen Fehlinformationen man arbeitet wenn man sich auf dritte verlässt!
Wir haben gehört das ein Labor immer die Gerüste in PMMA fräßt und in Metall abgießt.
Da gab es wohl sehr selten Probleme!
Daraufhin haben wir denen ein 14’er geschickt um es in Metall gießen zu lassen.
Das Ergebnis war echt super.Langzeitprovi hat auch gehalten.
- Zahntechnik = erlaubt ist ,was funktioniert! –

Wir gehen deswegen mit den Provis so vor weil die Anatomie bzw. auch die Separierung im Frontzahnbereich nicht 100 Prozentig ausgefräßt
werden kann.Das wäre per Hand zu mühselig,zeitaufwendig oder auch zu schwierig,diese Bereiche später auszuarbeiten.
Ein Überpressen über das Metallgerüst, mit einem Silikonschlüssel (Doppelmisch-Sandwichtechnik /einzeitig) und Spritzkunsttoff ist für uns aus ästhetischer Sicht,ein besseres Ergebnis.Die Silikonschlüssel können wir dann nochmals benutzen um später die Zr-Gerüste mit Wachs zu verkleiden und mit Keramik abzupressen.So haben wir eine 1:1 Umsetzung von Wax Up zum Provi und zur endgültigen Arbeit.
So findet jeder seinen Weg!
Alle Wege führen nach Rom, nur ich bin noch auf keinem der mich dort hinführt,mmh!
Hattest Du jetzt eigentlich schon mehrere 14’er auf Implantaten?

Ist auf jedenfall beruhigend zu hören das bei Dir alles klappt.So gibt es mehr Grund für mich nach den Fehlerquellen meinerseits zu suchen bzw. zu klären.

So wie ich mitbekommen habe hattest Du auch schon mit dem manuellen Gerät gearbeitet,oder?
Vielleicht hast Du irgendetwas,unterschwellig, etwas sehr entscheidenes von dieser Technik mit in den CAD-CAM-Bereich mitgenommen!
Nicht nur Du, die anderen dann auch!!!

Wie dem auch sei, in 2 Wochen habe ich den nächsten Fall.
10 Implantate Primär verblockt in 3 Stege aufgeteilt.Darüber höchstwahrscheinlich eine Prettau-Arbeit.Das Ergebnis werde ich Euch dann mitteilen!

Vorher halte ich natürlich nochmal Rücksprache mit ZZ.
Das Ding kriegen wir schon „geschaukelt“! :-))))))) (kleiner Scherz am Rande!)

In diesem Sinne „Voller Träume, mit unendlich viel Kraft“

Schöne Grüße,


Alexo

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »alexo« (16. Juni 2011, 00:45)


9

Donnerstag, 16. Juni 2011, 16:39

Hallo Alexo,

ich habe quasi von Anfang an kopiergefräst und bin erst in 11/2010 auf CADCAM umgestiegen., mache seit 5 Jahren nur noch ZR und e.Max Press und daher habe ich auch keine Erfahrung mit dem Gießen von PMMA, egal, wenn es funktioniert für euch , ist es doch OK. Da ich keine Langzeitprovis mache, ist das einfach gefräste PMMA_Basic Provi für 3-6 Wochen ausreichend und es soll auch nicth zu gut aussehen, sonst kommt der Patient nicht mehr :D . 14er auf Implantaten hatte ich seit CADCAM 3 Stück, 3 zirkuläre Brücken auf vorhandenen Goldteles und 4 x 14 er auf Restbezahnnung, ansonsten zwar Gesamtsanierungen aber mit Restzähnen und auf Kundenwunsch höchst selten komplett verblockt.

Ich wüßte nicht , was ich unterschwellig vom Kopierfräsen hätte übernehmen können, außer perfektes Waxup bei Prettau mit Gingivaanteilen, was dann zum Kopierfräsen noch via Doublieren in ein Framegerüst umgesetzt und selbst gefräst werden mußte und der bereits erwähnten Kontrollbissnahme ist die Umsetzung mit CADCAM bei großen Prettauarbeiten deutlich effizienter in Zeit und Ergebnis und die einfache und relativ kurzfristige Herstellung von PMMA-Provis erfreut meine Kunden/Patienten zhiemlich.

Frage zu deiner kommenden Arbeit aus reinem techn. Interesse, nicht aus Besserwisserei! Wozu 10 Implantate mit 3 Stegen verblockt , OK oder UK ?? Könnte man da nicht fast eine Einzelzahnversorgung bzw. mit kleinen Brücken auf individuellen Abutments zementierte Sanierung machen?

Bis auf bald!
Happy CADCAM !

;)Wolly

10

Freitag, 17. Juni 2011, 01:29

Hallo Wolly!

Wir haben das Cad-Cam System seit Oktober 2009.Vorher wurde hier auch mit dem manuellem System gearbeitet.
Anfang 2009 hatte ich angefangen KS-Gerüste fürs manuelle System zu modellieren(Gefräst hatte eine Kollegin).War ehrlich gesagt überhaupt nicht mein Ding, da ich zuvor woanders mit einem Scanner von Etkon gearbeitet hatte.War also schon ganz schön verwöhnt!
Glücklicherweise hatte schon mein neuer Chef mit dem Gedanken geflirtet ein Cad Cam-System zu erwerben.Durch meine Erfahrung mit dem scannen konnte ich es ihm auch noch schmackhaft machen,da ich von der KS-Schmiererei (Sorry,war leider so...!) ziemlich genervt war, sowie ich die Relation Aufwand/Nutzen sprich Zeitfaktor nicht rentabel fand (Ups,nochmal sorry ZZ!)
Klar ,ich weiß, da gibt es natürlich einen gewaltigen Preisunterschied bei der Anschaffung ,bedingt durch die Fähigkeiten bzw.des Hi-Tec's der 2 Grund verschiedenen Systeme,aber.......!Nun, Ende gut alles gut!
Ich muß unterm Strich sagen (viele Grüße an dieser Stelle ans ZZ-Team und dem "Cad Cam-Macher(-n)" Enrico Steger und co.),ich bin jetzt sehr zufrieden und glücklich mit diesem System Tag täglich arbeiten zu dürfen.Vielen Dank für diese Maschine und Ihren Möglichkeiten.
!Viva la Revolucion!

Nochmal zu meinem Implantat-Fall, den ich auf meinem Tisch habe!
(Du,um es hier nochmal unter 2 Augen klar zu stellen!Ich möchte nicht den Eindruck erwecken das ich ein Besserwisser bin.Ich bin nur ein sehr gewissenhafter Techniker auf den sich der Chef verlassen soll.Wenn mich mein Chef mit komplexen Arbeiten herausfordert und das Cad Cam meine einzige Waffe ist, muß ich das System in und auswendig kennen,mit all seinen Stärken und Schwächen,um dementsprechend reagieren bzw.handeln zu können.Nur wenn darüber hier im Forum gesprochen und diskutiert wird und neue Ansätze gefunden werden, hilft das nicht nur mir sondern auch allen anderen, mit dem System zu recht zu kommen.Auch ZZ wird garantiert davon profitieren, denn umsonst wurde hier kein Forum intalliert.Was mir persönlich immer geholfen hat sind ehrliche Berichte über Mißerfolge.Das Aufweisen von Grenzen.Nur so hat man wirklich die Chance dementsprechend zu reagieren und rentabel zu arbeiten.So wie unsere Patienten Ihr Vertrauen in die Hände und in das Wissen der Zahnärzte geben müssen,müssen wir es ebenso an die Industrie.Ha,was für ein Text in so einer kleinen Klammer!)

Also,wir haben einen Behandler der beidhändig synchron implantieren kann.Nur leider können seine Augen nur nach links oder nach rechts schauen.Soviel zur Beschreibung der Implantat-Positionen im Kiefer.Im Seitenzahnbereich jeweils 4 in der Zone 2.Prämolar-2.Molar,mit ca.1mm Abstand zueinander und einem starken Winkel nach bukkal.Und im Frontzahbereich 2 Implantate weit entfernt von den hinteren, mit starkem Winkel nach labial.Alles mit einer Gingiva-Tiefe von ca.3mm.
Aus Erfahrung weiß ich, das bei so eng gesetzten Implantaten, es später in mit der Software zu einem Konflikt kommt da die Mindeststärke der Käppchen 0,5mm besser 1,0 mm sein soll.So ragen nun die Käppchen bei dem benachbarten Käppchen hinein und wir hätten später beim ausschleifen ein Loch!
Deswegen entspannen wir die Problematik mit den transversal verschraubten Stegen (in diesem Fall ist es ein OK).Wegen Statikproblemen können wir dann die Brücke auch nicht teilen!
Zwecklos war auch der Versuch Bohrschablonen für die Implantation herzustellen da keine Rentabilität gesehen wurde.Punkt.Was soll man da machen...?
Augen zu und durch....

Eine Bitte hätte ich an Dich nochmal.Würdest Du mir Deine Parameter für das Fräsen von PMMA zur Verfügung stellen?
Ach ja, übrigens PMMA!
Habe heute nochmal die Bestätigung vom Chef bekommen das Enrico zu ihm persönlich gesagt hätte, das der Kunststoff rückstandslos verbrennt.
Ein befreundetes Labor von uns presst bereits mit dem Temp Basic e.max Versorgungen.Und das andere Labor gießt schon seit geraumer Zeit Metall damit.
Der Hr.Fischer von ZZ hat mir dann heute auch nochmal alles bestätigt ,das alles rückstandslos verbrennt.
Nur zur Info! Vielleicht ist ja jemand an dieser Technik interessiert!

Schönen Dank nochmal für den Austausch mit Dir.

Na dann,bis die Tage!

Schöne Grüße,
Alexo.

11

Freitag, 17. Juni 2011, 09:08

Hallo Alexo,
ich muss hier gleich klarstellen, dass ich dich nicht als Besserwisser verstanden wissen wollte. Wollte nur vorbeugen, dass meine Nachfrage/Anmerkung falsch interpretiert wird.
Schade eigentlich , dass euer Behandler "so seine Art " hat , solch einen Fall erheblich zu komplizieren, was für dich als Techniker sicher eine "schöne" große Herausforderung darstellt, mehr dazu möchte ich an dieser Stelle nicht sagen.
Danke für die Aufklärung in Sachen PMMA, ist sicher für alle Mitleser interessant. Ich war einfach aus vergangenen Zeiten der Ansicht, dass PMMA Füllstoffe enthält, die nicht verbrennen und habe daher die Ausbrennbarkeit gar nicht Erwägung gezogen, es ist aber glaube ich auch nirgendwo explizit von ZZ erwähnt worden, ich habe zwar für den "klaren" Xray nachgefragt, aber nicht für PMMA...............

Nebenbei, wenn ihr schon seit 09 CADCAM macht, gab bzw. gibt es die ausgangs von dir beschriebene Problematik dann auch schon immer oder ist das erst jetzt aufgetaucht?

Parameter zu PMMA : Standarmäßig fräse ich PMMA mit den gleichen Parametern wie ZR, Abweichungen gibt es nur beim Zementspalt abhängig von Behandler bzw. Modell( Gips, Polyurethan oder. indiv. Abutments ) Rand und Innenflächen auf superfein gefräst und bei konfekt. Abutments als "Stumpf" verändere ich den Winkel gerne von 65° in Richtung 30° oder weniger, je nach Emergenzgegebenheiten. Ich fräse also PMMA und ZR gleich, sonst müßte ich ja die Konstruktion komplett überarbeiten und so wird lediglich der Blank entpsrechend ausgewählt. Da ich in meinen CADCAM-Anfängen auch "kleine" Brücken zunächst zu Lern/Übungszwecken aus PMMA und erst danach aus ZR habe fräsen lassen, habe ich das für die "großen" Brücken einfach so übernommen. Bisher funktionierts und bei Prettaubrücken ist es bei "wackeligen" Kunden in Sachen Bissnahme das Mittel der Wahl für mich, selbst wenn ich wegen korrigierter PMMA Gerüste nochmals anfangen muss und nicht nur den Blank wechseln kann.

Schlusswort:
Danke auch Dir für den Austausch und "deinen Mut" :D hier mit deinem Problem an den Start zu gehen, was hoffentlich weitere Mitleser animiert, auch aktiv in Erscheinung zu treten...es bringt uns alle weiter!
Happy CADCAM !

;)Wolly

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Wolly« (17. Juni 2011, 10:07)


12

Montag, 27. Juni 2011, 09:15

Hallo CAD/CAM er ,

darf ich mal eine Problem in den euere Diskussionsrunde werfen?
Wir haben letzte Woche die erste 15-gliedrige Brücke gefräst. Leider ist diese im Sinterofen gebrochen. Ihr könnt euch unserer ratlosen Gesichter vorstellen. ;(
Natürlich habe ich sofort mit der Hotline telefoniert und ei paar gute Tips und Hinweise erhalten. z.B. weniger Haltestifte und den Sinterfuß dünner und kleiner gestalten. Bin mir aber jetzt immer noch unsicher, ob wir beim zweiten mal Fräsen alles richtig gemacht haben. Wir haben sogar manuel den Sinterfuß dünner geschliffen. Könnt Ihr mir noch ein paar Tipps geben, damit beim nächsten Mal alles richtig läuft!!
Foto hängt anbei.

Gruß

Hans
»Hans H.« hat folgende Datei angehängt:
  • IMG_3316.jpg (7,16 kB - 203 mal heruntergeladen - zuletzt: 28. Oktober 2017, 09:09)

13

Montag, 27. Juni 2011, 10:15

Hallo Hans,
ist natürlich sehr ärgerlich, wenn so etwas passiert. Du hast sicher bereits den besten Input seitens des Supports erhalten. Und viel mehr als du dort erfahren hast, kann ich auch nicht dazu beitragen. Dein Foto ist ziemlich klein, aber darauf ließe sich eh kein Fehler abseits zu vieler Verbinder und ggf. zu dickem Sinterfuss ableiten. Wieviel "Nacharbeit" nach dem Fräsen habt ihr dem guten Stück angedeihen lassenn ?, also Kauflächen verfeinern, Separationen etc.. die "dicken Dinger" sollten wie ganz rohe Eier behandelt werden , da schon mal ein "eigentlich unauffälliger "Hinfaller au die Handtuchunterlage am Arbeitsplatz genügen kann, den "Sprung-/Brechimpuls " zu setzen, der nach dem Sintern erst augenfällig wird, soweit meine Erfahrung selbst bei deutlich kleineren Brücken...,beim Einfärben mit dem Pinsel mal eben leicht "aus der Hand gerutscht" und schon ist der Sinterfuss weg, oder mit leicht schlagender HM Fräse Oberfläche geglättet, da vibriert das ganze Gerüst und ebenfalls bricht der Sinterfuss z.B. bei einer 4 gliedrigen. Das sind Anekdoten aus meiner Kopierfräszeit, wo doch mehr Nacharbeit anfiel als mit 5 Tec! Auch das Ausdünnen des Sinterfusses birgt Gefahren, unbedingt Vibrationen vermeiden!!! Viel Glück und bitte Erfolgsmeldung absetzen und dann beim Brennen immer schön langsam erhitzen und abkühlen, sonst kann das gute Stück auch noch beim Verblenden zu Bruch gehen! VIEL GLÜCK!
Happy CADCAM !

;)Wolly

14

Montag, 27. Juni 2011, 15:39

Hallo Wolly,
danke für Deine schnelle Antwort.
Wir haben eigentlich nur den Sinterfuß etwas dünner gefräst. Natürlich unter Einsatz unseres Lebens. Wobei man da schon ein paar Jahre seines Lebens verlieren kann. Jetzt sintert die ganze Gaudi im Ofen unter unserer neuen Abdeckhaube, die wir uns nun auch bestellt haben. Diese wurde uns auch von der Hotline empfohlen. Wann trennst Du dann den großen Sinterfuß ab??
Nach dem Aufpassen oder vorher?

Gruß
Hans

15

Montag, 27. Juni 2011, 15:47

Hallo Hans,
wenn die Neugier ungebremst ist , dann versuch ich es schon mal mit Sinterfuss, hängt aber auch vom Modell ab, meistens wird zuerst abgetrennt und dann gecheckt, wobei ja eh "quasi nix" aufzupassen ist, war beim Kopierfräsen doch a bisserl anders ;) . ....aber spannend ist es jedes Mal :)
Happy CADCAM !

;)Wolly

16

Montag, 27. Juni 2011, 16:08

Mit dem Kopierfräsen hab ich leider null Erfahrung. Wir haben bis heuer Januar 8 Jahre nur unsere verschiedenen Scanner gehabt und die Daten dann an unser Fräszentrum geschickt, was bis zum Schluß, natürlich auch mit kleinen Qualitätsschwankungen, immer ganz gut geklappt hat.
Aber ich wage jetzt sogar zu behaupten, dass die Passung mit unserer 5 Tec sogar besser ist. Aufpassen muß man wirklich fast nix, so gut passen sonst die Kronen und Brücken. Aber bei unserer ersten so großen Brücke, die wir selbst fräsen, ist das schon sehr spannend.
Also nochmal Danke für die Tips.
Morgen werde ich Dir dann erzählen, wie's ausgegangen ist. :thumbsup:

Gruß
Hans

17

Dienstag, 28. Juni 2011, 08:35

Hey Wolly,

über Nacht wurde alles gut. Die neue Brücke ist nicht gebrochen und hat nach dem Abtrennen super gepasst. Wir haben schon einen Linerbrand auf einem indiv. Brenngutträger gemacht und sind schon am 1. Dentinbrand schichteln. Danke für Deine Unterstützung und weiter frohes Fräsen!

Gruß
Hans :)

18

Dienstag, 28. Juni 2011, 09:08

Guten Morgen Hans,
Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg mit der Arbeit! :thumbup:
Happy CADCAM !

;)Wolly

19

Mittwoch, 29. Juni 2011, 07:14

Brnngutträger, Warum ein indiv. Brenngutträger ? Gruß spreedirk

Hey Wolly,

über Nacht wurde alles gut. Die neue Brücke ist nicht gebrochen und hat nach dem Abtrennen super gepasst. Wir haben schon einen Linerbrand auf einem indiv. Brenngutträger gemacht und sind schon am 1. Dentinbrand schichteln. Danke für Deine Unterstützung und weiter frohes Fräsen!

Gruß
Hans :)

Hey Wolly,

über Nacht wurde alles gut. Die neue Brücke ist nicht gebrochen und hat nach dem Abtrennen super gepasst. Wir haben schon einen Linerbrand auf einem indiv. Brenngutträger gemacht und sind schon am 1. Dentinbrand schichteln. Danke für Deine Unterstützung und weiter frohes Fräsen!

Gruß
Hans :)

Hey Wolly,

über Nacht wurde alles gut. Die neue Brücke ist nicht gebrochen und hat nach dem Abtrennen super gepasst. Wir haben schon einen Linerbrand auf einem indiv. Brenngutträger gemacht und sind schon am 1. Dentinbrand schichteln. Danke für Deine Unterstützung und weiter frohes Fräsen!

Gruß
Hans :)

20

Mittwoch, 29. Juni 2011, 14:02

Hey Speedirk,

Wir dachten uns halt, dass die große Brücke so stabiler auf dem Brenngutträger liegt. Wir machen oft aus der Brennpaste von Firma A.G. auf die Zirkonstifte etwas stabile Träger. Vor allem auch bei flachen Molaren, damit sie nicht immer runter purzeln.
Gruß
Hans

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